Verkehrsministerkonferenz spricht sich gegen Euro-Combis aus
Die Verkehrsministerkonferenz hat sich gegen eine allgemeine Zulassung der so genannten Euro-Combis ausgesprochen
Die Verkehrsministerkonferenz hat sich gegen eine allgemeine Zulassung der so genannten Euro-Combis ausgesprochen.
Der Einsatz der bis zu 60 Tonnen schweren Fahrzeuge sei wegen des erhöhten Risikos für die Verkehrssicherheit und der „nicht ausreichenden Tragfähigkeitsreserven“ der Brücken nicht vertretbar.
Auf ihrem Treffen in Merseburg sprachen sich die Verkehrsminister der Länder auch dafür aus, dass bestehende Modellversuche zwar zu Ende geführt, aber neue Versuche – unabhängig von der Gesamtmasse der Fahrzeuge – nicht zugelassen werden. Zudem stimmten die Konferenzteilnehmer für eine Anhebung der Geldbußen bei schweren Verkehrsverstößen, insbesondere bei Promille- und Drogenverstößen. Damit sollen die Bußgelder wieder eine abschreckende Wirkung erhalten und zudem die beabsichtigte EU-weite Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten ermöglicht werden, die erst ab einem Betrag von 70 Euro zur Vollstreckung führen wird. |