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Bundesliga Spielberichte Drucken

«Club» kämpft sich wieder heran: 2:0-Sieg über MSV

Von Michael Fox, dpa

07.05.2008, 22:05:07

Nürnberg (dpa) - Totgesagte leben länger: Mit einer souveränen Vorstellung im Abstiegs-Endspiel gegen den MSV Duisburg hat sich der 1. FC Nürnberg wieder bis auf einen Punkt an das rettende Ufer herangekämpft.

Durch Tore von Angelos Charisteas (9.) und Javier Pinola (32.) gewann der «Club» vor 44 300 Zuschauern mit 2:0 (2:0) und verdrängte die «Zebras» von Platz 16 der Bundesliga. Gelingt den nur noch einen Zähler hinter Arminia Bielefeld zurückliegenden Nürnbergern auch noch ein Sieg bei Hertha BSC, könnte der auf einem Transparent geäußerte Wunsch der Anhänger («Erspart uns Fürth!») doch noch in Erfüllung gehen. Dagegen kann den MSV, der Meister Bayern München erwartet, bei drei Punkten Rückstand auf Rang 15 wohl nur noch ein Wunder vor dem 6. Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus retten.

«Wir sind wieder da und werden kämpfen bis zum Ende. Mit einer Leistung wie heute ist alles möglich», sagte «Club»-Angreifer Jan Koller, der von den Fans nach dem Wirbel in Dortmund wieder freundlich begrüßt wurde und eine spielerisch wie kämpferisch tadellose Leistung bot. «Die drei Punkte sind sehr wichtig für unser Selbstbewusstsein», ergänzte Torschütze Pinola. Dagegen war Tom Starke angefressen: «Ich bin stinkesauer, was wir hier abgeliefert haben. Das war von der ersten Minute an absolut katastrophal», schimpfte der MSV-Keeper, der an beiden Gegentoren schuldlos war.

Von Druck und Abstiegsangst war bei den Franken nichts zu spüren. Der «Club» lieferte eine seiner besten Saison-Leistungen und feierte völlig verdient den ersten Heimsieg gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Liga-Verbleib. Coach Thomas von Heesen setzte voll auf die Karte Offensive. Vor allem die Hereinnahme von Charisteas, der zuletzt nicht mehr in der Startelf zum Zuge gekommen war, zahlte sich aus. In der 9. Minute setzte der griechische Europameister am rechten Flügel zu einem Solo an, schüttelte drei MSV-Abwehrspieler ab und traf zu seinem sechsten Saisontor. Der frühe Treffer verlieh dem FCN Rückenwind. Mit einer blitzschnellen Fußabwehr verhinderte Starke im MSV-Tor ein weiteres Nürnberger Tor durch Koller (17.).

Während das Mittelfeld der Gastgeber, in dem Marek Mintal neben Zvjezdan Misimovic spielte, für viel Druck sorgte, konnte der MSV seine zuletzt gezeigte Stärke auf fremden Plätzen nicht unter Beweis stellen. Nach einer Ballstaffette über Mintal und Koller landete der Ball in der 32. Minute bei Pinola, der mit einem strammen 25 Meter- Schuss in den Torwinkel seinen ersten Bundesliga-Treffer seit Dezember 2006 markierte. Dagegen hatten die Duisburger bis auf einen Schussversuch von Mihai Tararache in der Offensive nichts zu bieten.

Anders als im Spiel gegen Bielefeld, in dem eine 2:0-Führung verspielt wurde, behielt der «Club» auch in der zweiten Hälfte die Kontrolle über das Spiel. Obwohl MSV-Trainer Rudi Bommer mit Klemen Lavric und Olivier Veigneau zwei frische Kräfte ins Rennen schickte, ging von den Duisburgern wenig Torgefahr aus. Lediglich bei einigen Distanzschüssen musste Daniel Klewer auf der Hut sein. Auf der Gegenseite verhinderte Starke bei Charisteas' Kopfball das 3:0 (53.).

1. FC Nürnberg - MSV Duisburg

Der Nürnberger Javier Horacio Pinola (l) passt an Fernando Horacio Avalos vorbei.

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Bremen schafft Unterzahl-Sieg im Derby beim HSV

Von Britta Körber, dpa

07.05.2008, 22:06:40

Hamburg (dpa) - Der SV Werder Bremen hat seine fünfte Teilnahme nacheinander in der Champions League mit einem 1:0 (0:0)-Sieg beim Hamburger SV fast schon gesichert.

Damit rissen die Bremer im Derby den direkten Konkurrenten HSV aus allen Königsklassen-Träumen. Die Bremer setzten sich in einem teilweise überhart geführten Nord-Duell in Unterzahl durch und eroberten am drittletzten Spieltag mit 60 Punkten wieder den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga vor dem FC Schalke 04 (58) zurück. «Wir haben einen ganz ganz großen Schritt in Richtung Champions League gemacht», sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs. «Die drei Punkte waren sehr wichtig.»

Hugo Almeida machte mit seinem zehnten Saisontor in der 50. Minute den schwer erkämpften Erfolg perfekt. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Kapitän Frank Baumann (57., wiederholtes Foulspiel) brachten die Gäste den knappen Vorsprung über die Zeit. Der eingewechselte Jurica Vranjes sah in der 89. Minute bei den übermotiviert wirkenden Bremern wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Der HSV (51) kämpft jetzt um die Qualifikation für den UEFA-Cup. «Jetzt müssen wir in den letzten beiden Spielen noch mal alles geben», forderte HSV-Keeper Frank Rost.

Kurz vor dem Anpfiff hatten die Hamburger Verhandlungen mit dem niederländischen Coach Martin Jol für die Nachfolge von Huub Stevens bestätigt. Die 57 000 Zuschauer in der ausverkauften Hamburger Arena erlebten ein packendes und leidenschaftliches Duell. Beide Teams waren sich im Kampf um die Champions-League-Millionen der Bedeutung des 88. Nord- Derbys bewusst, agierten nach einer ansehnlichen ersten halben Stunde aber zum Teil hart an der Schmerzgrenze - und deutlich darüber. Vor allem die Gäste aus Bremen fielen mehr durch Fouls als durch Spielkunst auf. Baumann (35.), Daniel Jensen (38.) und Markus Rosenberg (45.+1) sahen für ihr überhartes Einsteigen früh Gelb.

Glück hatte Werder-Torhüter Tim Wiese, der nach einem brutalen Kung-Fu-Tritt gegen HSV-Stürmer Ivica Olic an der Strafraumgrenze von Schiedsrichter Lutz Wagner (Hofheim) ebenfalls nur verwarnt wurde - ein Platzverweis wäre die angemessene Strafe gewesen. «Das war schon fast ein kleiner Attentatsversuch», kommentierte «Premiere»-Experte Franz Beckenbauer Wieses Einsteigen kurz vor der Pause. Negativ aus der Reihe fiel aber auch Hamburgs Vincent Kompany, dessen Ellbogencheck gegen Diego (32.) ungeahndet blieb.

Fußball wurde auch gespielt an diesem sommerlichen Abend in Hamburg, echte Torchancen waren in den ersten 45 Minuten aber kaum zu bestaunen. Almeida (27.) hatte auf Bremer Seite noch die beste, scheiterte mit seinem Kopfball aber an HSV-Schlussmann Rost.

Nach dem Seitenwechsel sorgte der Portugiese Almeida für den ersten und einzigen Glanzpunkt, als er aus 17 Metern den Ball unhaltbar für Rost in den rechten Winkel jagte. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Baumann beschränkten sich die Gäste auf Ergebnis- Verwaltung. Der HSV berannte das Werder-Tor. Aber Olic (48.) und Rafael van der Vaart (71.) scheiterten an Wiese, der eingewechselte Juan Pablo Sorin (74.) verfehlte per Kopf nur knapp. Mit Geschick und Glück retteten sich die Werder-Profis über die Zeit.

Hamburger SV - SV Werder Bremen

Bremens Torwart Wiese (l) foult Hamburgs Olic (r) und sieht dafür Gelb.

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Wolfsburg träumt nach 3:2 in Frankfurt von Europa

Von Eric Dobias, dpa

07.05.2008, 22:09:19

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt hat nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie die letzte Chance auf das Erreichen des UI-Cups verspielt, der VfL Wolfsburg darf dagegen weiter auf einen Platz im internationalen Wettbewerb hoffen.

Dank des 3:2 (2:1)-Erfolges bei den Hessen liegt das Team von Trainer Felix Magath zwei Spieltage vor Saisonschluss mit 48 Punkten aussichtsreich auf dem siebten Platz der Fußball-Bundesliga und hat sogar noch den Einzug in den UEFA-Cup im Visier. Vor 45 300 Zuschauern erzielten Grafite (4. Minute), Marcel Schäfer (28.) und Edin Dzeko (79.) die Tore für die Gäste. Ioannis Amanatidis (22.) per Foulelfmeter und Markus Weissenberger (61.) glichen zwischenzeitlich jeweils aus.

«Es war ein Sieg der Moral», sagte VfL-Coach Felix Magath nach dem wertvollen Auswärts-Dreier und korrigierte gut gelaunt die Saisonziele nach oben: «Jetzt wollen wir in den UEFA-Cup.» Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen war dagegen nach dem erneuten Rückschlag seines Teams, dem «Frische und Geschlossenheit gefehlt» habe, bedient: «Wenn man in sechs Spielen nur einen Punkt holt, kann man nicht sagen, dass man ohne Sorgen ist.»

Beide Teams hielten sich nicht lange mit der Vorrede auf und spielten vom Anpfiff weg munter nach vorn. Bereits in der 2. Minute vergab der in der Winterpause ausgeliehene Evangelos Mantzios, der erstmals von Beginn an ran durfte, die Chance zur Eintracht-Führung. Nur 120 Sekunden später schlug es im Tor der Frankfurter ein, als Grafite nach einer Marcelinho-Ecke per Kopf sein zehntes Saisontor erzielte und die 76 mitgereisten VfL-Fans erstmals jubeln ließ.

Die Gastgeber ließen sich vom Rückstand jedoch nicht beeindrucken und steckten auch einen zweiten Nackenschlag weg, als Schiedsrichter Peter Sippel (München) einem regulären Tor von Amanatidis (9.) wegen vermeintlicher Abseitsstellung zu Unrecht die Anerkennung verweigerte. Der Ausgleich durch den griechischen Nationalspieler (22.), der einen von Schäfer an Mantzios verwirkten Foulelfmeter sicher verwandelte, war daher mehr als verdient.

Danach waren wieder die gefällig kombinierenden Gäste am Zug. Schäfer fasste sich am linken Strafraum-Eck ein Herz und ließ Eintracht-Torwart Markus Pröll mit einem herrlichen Schuss keine Abwehrchance (28.). Frankfurt antwortete auf den erneuten Rückstand mit wütenden Angriffen, Wolfsburg blieb bei Kontern stets gefährlich. Zunächst verzog Mantzios aus elf Metern knapp, auf der Gegenseite scheiterte Dzeko an Pröll.

Nach Wiederanpfiff bot sich das gleiche Bild. Wieder hatte Mantzios (47.) die erste Chance, doch Diego Benaglio parierte den Kopfball des Griechen in großartiger Manier. Quasi im Gegenzug wehrte Pröll einen Schuss von Christian Gentner ab, den zurückprallenden Ball setzte Makoto Hasebe aus 16 Metern an die Latte. Nach gut einer Stunde wurden die Bemühungen der Hausherren durch Weissenberger (61.) belohnt, doch der VfL schlug durch Dzeko (79.) entscheidend zurück.

Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg

Wolfsburgs Grafite (2.v.r) köpft das Tor zum 1:0 im Zweikampf mit Kyrgiakos.

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Schalke sammelt in Bochum drei Punkte

Von Ulli Brünger, dpa

06.05.2008, 22:12:32

Bochum (dpa) - Der FC Schalke 04 ist der abermaligen Qualifikation für die Champions League ein großes Stück näher gekommen und hat Werder Bremen im Fernduell um Platz zwei mit dem 3:0 (1:0) im Revier-Derby beim VfL Bochum unter Druck gesetzt.

Die Königsblauen revanchierten sich zugleich für die 1:2-Niederlage aus der Vorsaison, die sie damals den Titel gekostet hatte. Vor 31 328 Zuschauer im ausverkauften rewirpower-Stadion erzielten Gerald Asamoah (34.), Ivan Rakitic (67.) und Marcelo Bordon (85.) die Tore für die Gäste, die unter den Augen ihres künftigen Trainers Fred Rutten eine abgeklärte Vorstellung boten. Der VfL verließ trotz ansprechender Leistung erstmals seit dem 20. Oktober (1:2 gegen Bayern München) wieder als Verlierer den heimischen Rasen.

«Wir haben vorgelegt, die Bremer müssen jetzt erstmal nachlegen. Ich freue mich über diesen Sieg. Wir haben einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht», sagte Schalkes Interimscoach Mike Büskens. Auch der überragende Rakitic war vollauf zufrieden: «Ein Derby ist immer eine harte Sache. Um so schöner, wenn man hinterher sagen kann, dass man einen Superjob gemacht hat.»

Nach einer halben Stunde Anlaufzeit und mit Asamoahs Tor fanden die Knappen in die Partie. Danach genügte ihnen ein routinierter Auftritt, um den Gegner sicher in Schach zu halten. Neben den Abräumern Jermaine Jones und Fabian Ernst wusste bei den Gästen vor allem Rakitic zu gefallen, der viel Übersicht bewies und sein drittes Bundesliga-Tor erzielte. Bochum bot dem Favoriten lange mit viel Einsatz Paroli, fügte sich aber am Ende in die Niederlage.

Die seit zehn Heimspielen ungeschlagenen Bochumer gingen aggressiv in die Partie und ließen dem Revier-Nachbarn wenig Raum, sein Kombinationsspiel aufzuziehen. In der 4. Minute bewahrte Keeper Manuel Neuer die Knappen vor dem drohenden Rückstand, als er einen Kopfball von Christoph Dabrowski aus kurzer Distanz entschärfte. Auch die zweite große VfL-Möglichkeit vergab Dabrowski (25.), der nach Zuspiel der Schalker Leihgabe Mimoun Azaouagh vorbeizielte. In ihrer stärksten Phase konnten die Bochumer dank Azaouagh und Shinji Ono auch spielerische Akzente setzen.

Jan Lastuvka, der im VfL-Tor etwas überraschend wieder den Vorzug vor Rene Renno bekommen hatte, blieb 34 Minuten lang fast ohne Beschäftigung. Dann überlistete ihn Asamoah, der nach Flanke von Ivan Rakitic unbedrängt einköpfen konnte. Durch das siebte Saisontor des Derby-erprobten Nationalspielers, der vom Interims-Trainerduo Büskens/Mulder den Vorzug vor Albert Streit erhalten hatte, gewann das Spiel der Schalker weiter an Sicherheit. Ein Fehler auf der rechten Abwehrseite des VfL leitete Mitte der zweiten Halbzeit die endgültige Entscheidung ein. Halil Altintop legte den Ball maßgerecht auf für Rakitic, der Lastuvka per Flachschuss überwand. Bordon setzte erneut nach Vorarbeit von Rakitic sogar noch einen drauf.

VfL Bochum - FC Schalke 04

Der Schalker Gerald Asamoah (r) erzielt das 1:0.

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Cottbus verpasst Befreiungsschlag in Karlsruhe

Von Ulrike John, dpa

06.05.2008, 22:18:48

Karlsruhe (dpa) - Minimalziel erreicht, aber Befreiungsschlag verpasst: Der FC Energie Cottbus muss weiter um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga bangen. Die Lausitzer kamen beim Karlsruher SC trotz Führung nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

Vor 28 000 Zuschauern im Wildpark-Stadion hatte Stiven Rivic die Gäste aus in der 60. Minute in Front gebracht. Fünf Minuten später glich Stefan Buck für den seit langem geretteten Aufsteiger aus. «Wenn wir heute einen Dreier eingefahren hätten, hätten wir alle Chancen gehabt», meinte Cottbus-Profi Timo Rost. Auch Teamkollege Ervin Skela trauerte dem verpassten Sieg nach: «Wir hätten heute einen ganz, ganz großen Schritt machen können.» Nach der ersten Hälfte des 32. Spieltags trennen Energie, das noch nie in Karlsruhe gewinnen konnte, vier Punkte von einem Abstiegsrang. Gewinnt Rivale MSV Duisburg beim 1. FC Nürnberg schmilzt er auf einen Zähler.

Zerfahren und immer wieder unterbrochen durch Foulspiele und Freistöße begann die für Cottbus so wichtige Partie. Trainer Bojan Pra?nikar bot überraschend Michal Papadopulos anstelle von Branko Jelic in der Startformation auf. In den ersten zwanzig Minuten gelang es den Gästen durch ihr engagiertes Spiel, die Partie mehr als nur Beginn mitzubestimmen, Torchancen blieben aber Mangelware.

Anders beim KSC: Die Mannschaft von Trainer Edmund Becker fand nach schleppendem Beginn einigermaßen ihren Rhythmus. Alexander Iaschwili (22./31.) und Edmond Kapplani (36.) ließen ihre Chancen aber ungenutzt. Sich selbst, aber auch seine Vorderleute in Szene setzte immer wieder Spielmacher Tamas Hajnal. Daneben zielte er aber bei einem 30-Meter-Schuss (19.). Das Auslassen der Chancen drohte sich für die Karlsruher, bei denen Godfried Aduobe sowie weiterhin Joshua Kennedy fehlten, gegen Ende der ersten Hälfte zu rächen. Energie fehlte es aber weiter an der nötigen Durchschlagskraft. KSC- Keeper Markus Miller musste kein einziges Mal im ersten Spielabschnitt gegen die auch im sechsten Anlauf in Karlsruhe sieglosen Cottbuser eingreifen.

Durch griff Cottbus-Coach Pra?nikar. Für Papadopulos brachte er zur Pause Dimitar Rangelow. Und der Bulgare belebte die Cottbuser Offensive merklich. Sein Kopfball in der 47. Minute ging noch relativ deutlich am KSC-Tor vorbei, acht Minuten später verfehlte er bei der bis dato besten Chance der Gäste nur um wenige Zentimeter sein Ziel. Gegen die in der zweiten Hälfte unkonzentriert wirkenden Hausherren bestimmte Energie das Spiel. Und durfte nach einer Stunde jubeln, als Rivic mit einem Schuss aus 16 Metern seinen ersten Saisontreffer erzielte.

Allzu lange hielt die Freude aber nicht an. Hajnals Freistoß - nach Ansicht der Cottbuser eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Günter Perl aus München - lenkte Buck ebenfalls zu seinem ersten Saisontreffer in den Cottbuser Kasten. Und nun drückte der KSC, der schon vor der Partie 29 seiner 36 Tore im zweiten Abschnitt erzielt hatte. Sebastian Freis traf in der 71. Minute nur den Pfosten. Weitere Chancen ließen die nun überlegenen Hausherren ebenfalls ungenutzt.

Bitter indes für Cottbus: Stanislaw Angelow, Daniel Ziebig und Mario Cvitanovic fehlen gelbgesperrt am kommenden Samstag daheim gegen den Hamburger SV. «Es ist ganz schwer, wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln», meinte Manager Steffen Heidrich, der selbst zwischenzeitlich wegen Meckerns auf die Tribüne verbannt worden war.

Karlsruher SC - Energie Cottbus

Karlsruher Franz (r) und der Cottbuser Sörensen behaken sich mit allen Mitteln.

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Rostock hilft nur noch ein Wunder: 0:3 in Hannover

06.05.2008, 22:02:29

Hannover (dpa) - Hansa Rostock kann nur noch ein Fußball-Wunder retten. Der Letzte der Bundesliga verlor bei Hannover 96 mit 0:3 (0:1) und besitzt nur noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib.

Die Rostocker zeigten vor 35 453 Zuschauern eine schwache Leistung und schlingern dem dritten Abstieg nach 1992 und 2005 ungebremst entgegen. «Mit der heutigen Niederlage ist der Abstieg besiegelt», sagte Rostocks Christian Rahn desillusioniert. «Wir haben hart gearbeitet, wurden aber nicht belohnt.»

Gastgeber Hannover 96 wahrte hingegen die Hoffnung auf den Sprung in den UI-Cup durch die Tore von Hanno Balitsch (19.) und Jan Rosenthal (47./87.) und hat mit nunmehr 46 Punkten bereits das beste Ergebnis seit dem Wiederaufstieg 2002 erreicht. Die enttäuschenden Rostocker konnten auch in Hannover kein Erstliga-Niveau nachweisen.

Ungestüm und ungeschickt präsentierte sich das Hansa-Team, wurde in der Schlussphase sogar vorgeführt. Nur Torhüter Jörg Hahnel, der für den verletzten Stammkeeper Stefan Wächter zwischen den Pfosten stand, zeigte eine starke Leistung. Mit mehreren Paraden glänzte der 26-Jährige bei den Tormöglichkeiten der Gastgeber und verhinderte eine höhere Niederlage. «Es hat einfach nicht gereicht», musste allerdings auch der Ersatztorhüter einräumen.

Durch die Ballverluste im Mittelfeld hatte die wackelige Hansa- Abwehr, in der Gledson und Dexter Langen fehlten, reichlich zu tun. Das Spiel nach vorne fand kaum statt. Die Nachlässigkeiten der Hannoveraner in der ersten Halbzeit konnten die Gäste nur ganz selten nutzen. Symptomatisch für die Abschlussschwäche der Rostocker waren die beiden Chancen vor der Pause. Zunächst vergab Enrico Kern nach einem Fehlpass von Christian Schulz, indem er - ganz allein vor 96- Torwart Robert Enke - weit neben das Tor schoss. Dann scheiterte der ebenfalls allein vor Enke auftauchende Djordjije Cetkovic (30.) - und der ungestörte Kern schoss den vor seine Füße fallenden Ball weit übers das Tor.

Die Gastgeber, die nur auf den gesperrten Sergio Pinto sowie den länger verletzten Michael Tarnat verzichten mussten, hatten im eigenen Stadion leichtes Spiel, nutzten den Raum aber erst in der zweiten Halbzeit. Auffallend waren vor allem in der Anfangsphase technische Fehler von Christian Schulz und Stürmer Mike Hanke, der sich immer noch Hoffnungen auf einen Platz im EM-Kader macht.

Dennoch tauchten die Hannoveraner immer wieder vor dem Hansa-Tor auf und kamen zu etlichen Torchancen. Im Stile eines Torjägers erzielte Balitsch die Führung, staubte per Kopf ab, nachdem Hahnel zunächst gegen Jiri Stajner gerettet hatte. Nach dessen verletzungsbedingter Auswechslung kam Rosenthal und brachte kurz nach dem Wechsel mit seinen Treffern die Entscheidung.

Hannover 96 - FC Hansa Rostock

Rostocks Torhüter Hahnel und Sebastian (l) sind nach dem Tor von Balitsch frustriert.

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Rückschlag für den VfB in Dortmund

Von Heinz Büse, dpa

06.05.2008, 22:21:55

Dortmund (dpa) - Der VfB Stuttgart hat seine gute Ausgangsposition im Kampf um einen Europapokal-Platz verspielt. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh wurde erneut Opfer ihrer Auswärtsschwäche und musste beim 2:3 (0:1) gegen Borussia Dortmund die zehnte Niederlage in der Fremde hinnehmen.

Vor 64 400 Zuschauern im Signal Iduna Park sorgten Tinga (35.) und Alexander Frei (59./79.) für den verdienten Erfolg der Borussia, die damit die letzten Zweifel am Klassenverbleib ausräumte. Für den VfB war es die erste Niederlage in Dortmund seit August 2002. Daran konnten auch die Saisontreffer 17 und 18 von Mario Gomez (55./83.) nichts ändern.

«Wir müssen die letzten beiden Spiele gewinnen und hoffen, dass es dann reicht. Aber wir sind auf andere angewiesen», sagte der «Fußballer des Jahres» enttäuscht. Der in der Kritik stehende BVB- Coach Thomas Doll meinte über den Heimsieg: «Für einen Trainer in meiner Position ist das nicht so schlecht. Auch für mich war das wichtig.» Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke versicherte: «Der Trainer hat die volle Rückendeckung des Vereins. Das weiß er auch.»

Ohne die angeschlagenen Stammkräfte Sebastian Kehl, Mladen Petric und Florian Kringe waren die Gastgeber sichtlich bemüht, sich mit ihren zuletzt verärgerten Fans zu versöhnen. Anders als beim dürftigen Auftritt gegen Nürnberg vier Tage zuvor stimmte der Einsatz. Die zweitbeste Rückrunden-Mannschaft aus Stuttgart, bei der der wiedergenese Thomas Hitzlsperger zunächst auf der Bank saß, behielt dennoch zunächst die Kontrolle über die Partie. Allerdings gelang es auch den Schwaben nicht, die gegnerische Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Deshalb verlebten beide Torhüter eine geruhsame Anfangsphase.

Erst nach einer halben Stunde stieg der Unterhaltungswert der Partie merklich an. Dafür sorgte vor allem der BVB, der bei einem Fernschuss von Nelson Valdez (33.) knapp über das Tor der Führung erstmals nahe war. Zwei Minuten später wurde der größere Elan des Gastgebers dann doch belohnt. Aus elf Metern erzielte der Brasilianer Tinga seinen vierten Saisontreffer und beendete damit die seit August 2002 währende Torflaute der Borussia in Heimspielen gegen den VfB. Der Gegentreffer animierte den VfB jedoch nicht zu verstärkter Gegenwehr. Nur bei einem Schuss von Pavel Pardo (39.) musste BVB- Keeper Marcel Höttecke eingreifen.

Daran sollte sich nach Wiederanpfiff nicht viel ändern. Der BVB war das aktivere Team und durch Jakub Blaszczykowski (48.) dem 2:0 nahe, aber Antonio da Sila klärte kurz vor der Torlinie in höchster Not. Und doch fanden die Stuttgarter zurück ins Spiel. Gleich die erste Torchance nutzte Gomez aus kurzer Distanz per Kopf zum Ausgleich. Die Freude über das 17. Saisontor des Torjägers währte aber nur vier Minuten: Einen Freistoß aus 18 Metern zirkelte Kunstschütze Frei gekonnt in die lange Ecke des VfB-Gehäuses. Ein Konter der Borussia mitten hinein in die Stuttgarter Drangphase sorgte für die Entscheidung: Nach Zuspiel von Valdez war Frei erneut zur Stelle. Auch der weitere Treffer von Gomez war zu wenig, obwohl der VfB in der turbulenten Schlussminute noch mehrere Chancen vergab.

Borussia Dortmund - VfB Stuttgart

Dortmunds Tinga (l) erzielt gegen Stuttgarts Pavel Pardo Segura das 1:0.

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Bayer-Blamage gegen Hertha: 1:2-Heimpleite

Von Andreas Schirmer, dpa

07.05.2008, 22:15:19

Leverkusen (dpa) - Bayer 04 Leverkusen droht nach dem blamablen 1:2 (0:1) gegen Hertha BSC erstmals seit der Saison 2003/2004 im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz zu scheitern.

Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena erzielten Marko Pantelic (26. Minute) und Sofian Chahed (68./Foulelfmeter) die Tore für den Fußball-Bundesligisten von der Spree. Der Anschlusstreffer von Lukas Sinkewiecz kam zu spät (90.). Darüber hinaus muss Bayer 04 in den letzten beiden Partien ohne Torjäger Stefan Kießling auskommen, der wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (61.) sah. Die Werkself, die am 25. Spieltag noch auf Rang drei lag und von der Champions League träumte, muss nun sogar um den Einzug in den UI-Cup bangen. Für die Berliner ist es der erste Sieg in Leverkusen nach vier Spielen.  

«Nach der Negativserie strotzen wir nicht vor Selbstvertrauen. So kann man keinen erfolgreichen Fußball spielen», kommentierte Bayer-Torwart Rene Adler, wohlwissend, dass die Europacup-Träume seines Arbeitgebers auf der Zielgeraden der Saison zu platzen scheinen. «Wenn wir keine Hoffnung mehr darauf hätten, könnten wir jetzt schon in den Urlaub fahren», so Adler weiter. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler meinte: «Die Luft ist momentan irgendwie raus. Die Spieler spielen, als hätten sie eine Bleiweste an.»

Das kriselnde Bayer-Ensemble hatte sich nach nur einem Sieg in den zuvor sieben Pflichtspielen viel vorgenommen und wollte mit einem «Jetzt-erst-recht»-Gefühl energisch in die Partie gehen und die Wende erzwingen. Doch stattdessen boten die verunsicherten Leverkusener Angsthasen-Fußball mit vielen Abspielfehlern und zu wenig kämpferischer Energie, was die Fans auf die Palme brachte. Mit einem Pfeifkonzert verabschiedeten sie die müden Leverkusener Kicker, bei denen in der Defensive Arturo Vidal (Gelb-Sperre) und Karim Haggui (Adduktoren-Operation) fehlten, in die Halbzeitpause. Haggui- Vertreter Sinkiewicz machte keine gute Figur und bekam vor allem den brandgefährlichen Pantelic nicht in den Griff.

Der Serbe nutzte dann auch die Schwäche in der Bayer-Abwehr und erzielte nach Vorarbeit von Rafael von der Strafraumgrenze zu seinem 13. Saisontreffer für Hertha. Drei Minuten später hätte er um ein Haar mit einem Drehschuss das 2:0 geschossen, doch Bayer-Keeper Adler parierte. Obwohl die ohne Kapitän Arne Friedrich (Knöchelverletzung) und Patrick Ebert (Leistenzerrung) angetretenen Berliner mit dem 3:1 in Karlsruhe letzte Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt hatten, dachten sie nicht daran, das Spiel bei Bayer herzuschenken.  

In echte Verlegenheit kamen sie in den ersten 45 Minuten ohnehin nicht. Die laschen, uninspirierten Leverkusener erarbeiteten sich so gut wie keine zwingende Chance. Zwei Kopfbälle von Stefan Kießling (31.) und Sinkiewicz (43.) sowie ein Schuss von Tranquillo Barnetta (32.) waren die magere Ausbeute in Hälfte eins.  

Nach dem Wiederanpfiff waren die Gastgeber zwar bemüht, durch Einsatz noch einmal das Ruder herumzuwerfen, wirkten in vielen Aktionen aber hilflos und ungelenk. Vorbei waren alle Bemühungen um den Ausgleich, als Chahed nach einem Foul von Bayer-Torwart Adler an Lukasz Piszczek per Elfmeter das 2:0 markierte. Bayer schaffte dagegen nur noch den Anschlusstreffer durch Sinkewiecz.

Bayer 04 Leverkusen - Hertha BSC Berlin

Leverkusens Schwegler (l) und Castro (r) stoppen Lustenberger.

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2:0: Bayern lassen gegen Bielefeld nicht locker

Von Christian Kunz, dpa

07.05.2008, 22:51:25

München (dpa) - Im ersten Spiel nach dem 21. Titelgewinn hat der FC Bayern München seinen Anhängern einen Sieg geschenkt und zugleich die Zitterpartie von Arminia Bielefeld im Abstiegskampf verschärft.

Vor den Augen von Logen-Gast Jürgen Klinsmann feierte der neue deutsche Fußball-Meister vor 69 000 Zuschauern einen zwar nicht berauschenden, aber ungefährdeten 2:0 (1:0)-Heimerfolg.

«Es war ein komisches Spiel, wir hatten nicht mehr die große Anspannung. Das 2:0 geht in Ordnung», kommentierte Trainer Ottmar Hitzfeld. Die Tore beim 36. Sieg im 50. Bundesliga-Heimspiel in der Allianz Arena erzielten der herausragende Franzose Franck Ribéry (26. Minute) und Nationalstürmer Lukas Podolski (47.). Der Bielefelder Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz ist nach der 16. Saison-Niederlage dagegen vor den letzten zwei Spieltagen auf einen Punkt geschrumpft. «Bayern war uns haushoch überlegen, wir haben verdient verloren», meinte Bielefelds Mittelfeldspieler Rüdiger Kauf, der schon an den kommenden Spieltag dachte: «Wir denken jetzt an das Heimspiel gegen Dortmund. Mit den Fans im Rücken packen wir das.»

Hitzfeld konnte wieder ein echtes Meister-Ensemble aufbieten: Oliver Kahn, Franck Ribéry, Lucio und Zé Roberto waren nach ihrer Auszeit in Wolfsburg wieder dabei. Und Kahn, der in der Schlussphase sogar Technik am Ball zeigte und einen Gegenspieler ins Leere laufen ließ, kam mit seinen Vorderleuten in seinem 555. Bundesligaspiel einem weiteren Rekord näher: Bei 18 Gegentoren sind die Bayern drauf und dran, die Abwehr-Bestmarke von 22 Gegentreffern des SV Werder Bremen aus der Saison 1987/88 zu unterbieten.

Mit Wirbelwind Ribéry kam zudem wieder mehr Zug in das Münchner Angriffsspiel, auch wenn der Franzose die erste große Chance ausließ. Sein «Kullerball» stellte Arminen-Torwart Rowen Fernandez vor keine Probleme (17.). Vor dem 1:0 hatten die Bayern allerdings in der 25. Minute gleich zwei Mal Glück: Bei einer Bielefelder Doppel-Chance musste zunächst Zé Roberto nach einem Kopfball von Andre Mijatovic auf der Linie kären, dann traf Bollmann per Kopf nur den Pfosten (25.). Beim direkten Konter erreichte der Befreiungsschlag von Nationalspieler Philipp Lahm Torjäger Luca Toni, der Ribéry gänzend bediente - der Franzose erzielte mit links sein 10. Saisontor.

In der fairen Partie blieb Bielefeld zwar sporadisch gefährlich, aber die beste Torchance vergab auf der Gegenseite Nationalstürmer Lukas Podolski, dessen Schuss aus 16 Metern mit dem rechten Fuß kläglich war (38.). Mit dem starken «Linken» machte es Podolski dann kurz nach der Pause besser: Nach Zuspiel von Ribéry traf er trocken aus 17 Metern. Es war das dritte Saisontor des Nationalspielers, der damit seinen verbalen Forderungen nach mehr Einsatzzeit eine Tat folgen ließ. «Lukas muss hierbleiben», meinte der scheidende Hitzfeld: «Er hat sich kontinuierlich steigern können in dieser Saison.»

Weniger Schussglück hatte Weltmeister Toni, der auf dem Weg zur Torjäger-Krone vergeblich seinem 22. Saisontreffer nachjagte. Einmal sprang ihm vor dem erfolgreichen Torschuss der Ball regelwidrig an die Hand (32.), später scheiterte er mit Kopfbällen an Fernandez (60./64.). «Die Mannschaft hat für Luca gespielt. Leider hat er heute nicht das Glück gehabt», meinte Hitzfeld. Die Bielefelder gaben sich zwar nicht auf, aber ein echtes Aufbäumen war nicht zu erkennen.

Für Bayerns Innenverteidiger Lucio ist die Saison vorzeitig beendet. Der brasilianische Nationalspieler muss wegen einer Muskelverletzung im rechten Unterschenkel operiert werden.

FC Bayern München - Arminia Bielefeld

Lukas Podolski (vorn) vom FC Bayern schießt gegen Radim Kucera aufs Tor.

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